In welchen Situationen benötigt man eine „Not-Dekontamination“. Wie macht man das? Und was passiert dann mit den Schadstoffen? Werden die Schadstoffe einfach in den Abfluss bzw. Kanal geschüttet? Diese Fragen und viele mehr wurden vom Jugendbetreuer Karsten aufschlussreich erläutert.
Die Jugend-Ferien-Mannschaft baute ein Leiterbecken für eine Not-Dekontamination auf. Hierzu wurden vier Leiterteile des Gerätekraftwagens (GKW) und die Dekontaminationsplane zu einem Wasserbecken zusammengesteckt und mit Arbeitsleinen verschnürt. In das Becken passen dann ca. 1200 Liter Wasser hinein. Und dann wurde das Becken mit einer Hochleistungspumpe mit Wasser befüllt. Weitere Hilfsmittel waren Bürsten und die handbetriebene Kübelspritze des GKW.
Die Aufgabe war nun einen Pylonen, mit Schadstoffen (Schuhcreme) präpariert, mit den genannten Hilfsmitteln zu reinigen. Jeder kam an die Reihe, egal ob pumpen oder mit der Bürste schrubben. Eine anstrengende Tätigkeit, wie sich zeigte.
Ebenso wurde eine Dekontaminationsdusche errichtet. Auch hier kamen wieder die Leitern des GKW zum Einsatz. Dazu wurden zwei Leiterteile zu einem "A-Frame" aufgestellt. Die Kübelspritze wurde mit Arbeitsleinen an den Leiterteilen befestigt und die Dusche war fertig.
Nach der Ausbildung wurde das Wasser einfach abgelassen, bei reallem Schadwasser würde es in Behälter gepumpt und abtransportiert.
Text: Karsten Kramer, Andreas Willeke
Fotos: Meikel Batangtaris