Örtliche Gefahrenabwehr - Sprengen -

....wenn Sie einmal etwas mehr als Ihren Rasen sprengen möchten....

Der THW-Ortsverband Bornheim verfügt über eine Grundausstattung Sprenggerät. Vor Einführung des jüngsten THW-Neukonzepts wurde der Sprengtrupp und die Sprengausstattung als Komponente der örtlichen Gefahrenabwehr geführt. 

 
Personal: 

Die personelle Besetzung des Sprengtrupps erfolgt in Zweitfunktion durch die aktiven Helfer des Ortsverbandes bzw. Technischen Zuges, die bei Bedarf durch Reservehelfer und Althelfer unterstützt werden.


Aufgaben: 

Über viele Jahre hat sich der Sprengtrupp bei der Planung und Durchführung vielfältiger Sprengarbeiten Erfahrung angeeignet. 

Der Sprengtrupp ist ausgebildet für: 

  • die Durchführung allgemeiner Sprengarbeiten 
  • beim behelfmäßigen Wegebau
  • zur Anlage von Rauchabzugsöffnungen
  • zum Anlegen von Zugängen zu Gebäuden

das Sprengen von Bauwerken und Bauwerksteilen 

  • zum Beseitigen von Hindernissen
  • zum Niederlegen einsturzgefährdeter Gebäude und / oder Gebäudeteile

die Durchführung von Eissprengungen 

  • zur Beseitigung von Eisstauungen auf fließenden Gewässern
  • zum Freilegen gefährdeter Kunstbauwerke
  • zum Befreien eingeschlossener Wasserfahrzeuge

die Ausführung von Kultursprengungen (zu land- und forstwirtschaftlichen Zwecken) 

  • zur Beseitigung von Windbruch
  • zur Beseitigung von Wurzelstöcken


Fahrzeuge: 

Zum Transport der Helfer und des Materials werden die Fahrzeuge des Ortsverbandes bzw.  des Technischen Zuges eingesetzt. 

Die Sprengausstattung ist in diversen Gerätekisten verstaut und wird bei Bedarf verlastet. 

Sprengstoffe und Zündmittel in kleinen Mengen werden üblicherweise mit dem MTW des Technsichen Zuges transportiert; größere Mengen werden in der Regel vom Sprengstoffhändler zum Einsatzort befördert. 


weitere Geräteausstattung: 

Die Standard-Geräteausstattung des Technischen Zuges wird bei der Vorbereitung und Durchführung von Sprengarbeiten eingesetzt, z.B. 

  • Messgeräte zur Objektvermessung
  • Bohrgeräte zum Anlegen von Bohrlöchern zur Ladungseinbringung

Bei Bedarf werden weitere Geräte überörtlich angefordert.

Bedburg 1997
Meckenheim 2003
Inden 2003
Nideggen 2002